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Futterumstellung beim Hund, was ist zu beachten?

Geschrieben von Sina | Jan 5, 2026 7:45:12 AM

Eine Futterumstellung beim Hund sollte immer sorgfältig und  langsam erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Da die Umstellung einige Wochen dauern kann, bis sich der Körper an das neue Futter gewöhnt hat, haben wir für dich einige Tipps zusammengestellt und zeigen, welche Faktoren die Verdauung beeinflussen können.

Gründe für einen Futterwechsel 

Die Gründe für einen Futterwechsel können vielseitig sein. Häufig sind Allergien auf das alte Futter eine Ursache, um das Futter zu wechseln. Einige Hunde reagieren beispielsweise sensibel auf Weizen, das oft als Füllmaterial verwendet wird. Dies ist ein Grund, weshalb wir bei unserem Trockenfutter auf Getreide verzichten und stattdessen Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln oder Süsskartoffeln verwenden. Andere Hunde wiederum ertragen womöglich eine bestimmte Proteinquelle nicht und müssen das Futter deshalb wechseln. 

 

Futter-Übergangsphase 

Vom alten Futter auf das neue umstellen

Bevor du direkt auf das neue Futter wechselst, empfehlen wir dir, den Wechsel schrittweise anzugehen und vorerst das alte Futter mit dem neuen zu mischen. Dies kann über einige Tage hinweg geschehen; bei sensibleren Hunden kann diese Dauer jedoch variieren und eventuell mehr Zeit in Anspruch nehmen. Gestalte den Übergang deshalb so, wie es sich für deinen Hund richtig anfühlt, oder konsultiere dafür eine Fachperson wie etwa einen Tierarzt, der dir eine individuelle Empfehlung geben kann. 
 
Wir empfehlen, während der ersten Tage ein Viertel des neuen Futters dem alten beizugeben und nach etwa drei bis vier Tagen die Hälfte. Nach einer Woche kann die Menge auf drei Viertel oder sogar schon komplett umgestellt werden, je nach den Bedürfnissen deines Hundes.

 

Mögliche Anpassungserscheinungen 

Besonders während der Umstellung solltest du darauf achten, den Kot deines Hundes regelmässig zu überprüfen, um die Dauer gegebenenfalls anzupassen. Ist der Kot etwa zu weich oder breiig, kann dies auf eine zu schnelle Veränderung hinweisen und darauf, dass der Prozess langsamer angegangen werden sollte. Treten jedoch Probleme wie starker Durchfall, schmerzhafte Blähungen, häufiges Kratzen oder eine allgemeine Abgeschlagenheit des Hundes auf, kann dies auf eine Unverträglichkeit hinweisen. In diesem Fall empfehlen wir dir, eine Fachperson aufzusuchen, um die Verträglichkeit des Futters zu prüfen. 

 

Umstände beachten 

Sensibler Hund, Senior oder Welpe? Je nachdem kann es länger dauern, bis sich dein Hund an sein neues Futter gewöhnt. Besonders beim Wechsel von einem herkömmlichen auf ein hochwertiges Futter kann es etwas Zeit in Anspruch nehmen, bis sich die Verdauung auf die neuen Umstände eingestellt hat. Es ist deshalb wichtig, eine solche Anpassung immer mit dem richtigen Mass an Geduld und Konsequenz anzugehen und bei möglichen Problemen eine Fachperson zu Rate zu ziehen. 

 

Fazit 

Eine Futterumstellung kann etwas Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Stelle deinem Hund auf jeden Fall ausreichend frisches Wasser zur Verfügung und beobachte ihn während der Umstellung besonders gut, um mögliche Risiken zu minimieren. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg und stehen dir bei Fragen zu unserem Futter jederzeit zur Verfügung!